Die helle und die dunkle Seite der Macht
Autoren: Christine Bauer-Jelinek
Verlag: ecowin
Erschienen: 2009, 11. Auflage, komplett neu überarbeitet
Seiten: 227
Kosten: 22,00 €
Inhalt:
Christine Bauer-Jelinek ist Psychotherapeutin und zählt zu den renommiertesten Wirtschaftscoaches in Österreich. Wir durften sie auf dem Wiener Kongress „Haus-Wirtschaf(f)t Zukunft“ kennenlernen, als sie zu dem Thema: „Mut zur Macht – Erfolgsstrategien für Frauen. Wie Sie Ihre Ziele erreichen, ohne Ihre Werte zu verraten.“
Es war für uns sehr spannend, wie erfrischend Frau Bauer-Jelinek mit dem Thema Macht umgeht und ihm den gut gepflegten bösen schwarzen Mantel abnimmt. Sie stellt die Inhalte ihres Buches wie folgt dar:
„Die Nichtbeteiligung an der Macht ist eine Form von Selbstbetrug, die sich auf Dauer nicht aufrechterhalten lässt. Schließlich will auch der „machfreieste“ Mensch ab und zu etwas durchsetzen, und auch der größte Machverweigerer kann kein permanenter Jasager sein.
Nur mit Macht können wir jene Ziele erreichen, die wir uns gesteckt haben und ungerechtfertigte Machtanspruche anderer Personen abwehren. Wollen wir dem Phänomen der Macht gerecht werden, müssen wir zu den dunklen Seiten, die allseits präsent sind, die hellen Seiten dazugewinnen. Wenn wir Macht nur von der negativen Seite sehen und ablehnen, können wir uns nicht über die Macht freuen, die wir bereits haben. – Denn erst wenn wir auch die positive Bedeutung der Macht erkennen, werden wir Machtinstrumente sinnvoll und kraftvoll einsetzen können, ohne unsere eigenen ethischen Grundsätze zu verraten.“
Dieses Buch verändert den Blick auf das Thema Macht. Es überzeugt durch logische Schlussfolgerungen und macht Mut, seine eigenen Gedanken neu zu ordnen.
Der erste Teil des Buches, „Erfahrungen mit der Macht“, beginnt mit einem Zitat der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach:
„Der Satz: Der Klügere gibt nach, bringt die Dummen an die Macht.“
Wir wünschen viele Erkenntnisse beim Lesen dieses Buches.